Martin Janoušek

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Srp
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Unter bestimmten Voraussetzungen, wenn die Gewerkschaftsvertretung nicht vorhanden ist oder wenn ein Mehrheitstarifvertrag die Verhandlungsmacht von Gewerkschaftsvertreter(en) auf die SEC überträgt. Moreau, P. (2005), „Die sich entwickelnde Struktur der Tarifverhandlungen. Nationaler Bericht: Frankreich, in Der sich entwickelnden Struktur der Tarifverhandlungen: Eine vergleichende Analyse auf der Grundlage nationaler Berichte in den Ländern der Europäischen Union, der Universität Florenz und der Europäischen Kommission, Florenz. Die Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet (Arbeitsgesetzbuch, Artikel L. 4121-1), psychosoziale Risiken zu bewerten und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz und die Sicherheit der psychischen und körperlichen Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Zu diesem Zweck müssen die Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um die Ursachen der Risiken anzugehen und die Arbeitsbedingungen entsprechend anzupassen. Letzteres könnte die Konzeption von Arbeitsplätzen, die Anpassung der Arbeits- und Produktionsmethoden umfassen, um beispielsweise monotone Arbeit und Arbeit mit vorgegebener Arbeitsrate, technische Unterstützung und andere Maßnahmen zu vermeiden. Darüber hinaus sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Risikoprävention ganzheitlich zu planen, wobei technische Aspekte, Arbeitsorganisation, Beschäftigung und soziale Beziehungen, insbesondere im Hinblick auf moralische und sexuelle Belästigung, zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus gibt es zwei nationale sektorübergreifende Abkommen, die sich mit psychosozialen Risiken befasst haben, nämlich das Abkommen von 2008 über Stress am Arbeitsplatz und das Abkommen von 2010 über Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz. Von den Mindestlohnkontrollen sind nur Vergütungsbestandteile (die „beitragsfrei“ nach Section 49 Abs. 3 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) sind) ausgenommen. Darüber hinaus sind auch Vergütungsbestandteile, die nur nach den einzelnen Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen fällig sind, von den Mindestlohnkontrollen ausgenommen.

Im privaten Sektor und mit Ausnahme des öffentlichen Verkehrs besteht keine Verpflichtung, den Arbeitgeber zu informieren oder zu versuchen, eine gütliche Einigung zu erzielen. Es gibt auch keine Regelung der Mindest- oder Höchstdauer eines Streiks. Die Besetzung von Firmengeländen und die Verhinderung von Nicht-Streikenden ist ebenfalls eine rechtswidrige Handlung.